Archiv für die Kategorie 'Grafik'


Firefox-Startseite passend zu elementary 2

Zu Startseiten mag man ja stehen, wie man will – ich mag sie. Ich halte nichts davon die zuletzt geöffneten Tabs oder Sonstwas zu öffnen. Ich will alles, was ich ziemlich regelmäßig anklicke schön und übersichtlich auf einer Seite präsentiert bekommen.

Hier kommt etwas grafische Spielerei ins Spiel. Ich nutze Firefox. Der RAM-Verbrauch ist mir herrlich egal – es ist genug Speicher da. Warum also nicht die Startseite genau auf den Fuchs optimieren? Und warum nicht auch gleich ans verwendete Desktop-Thema anpassen? Gesagt, getan!

Wie man sieht hab ich kurzerhand das Design von Nautilus geklaut und mit etwas Html und CSS nachgebaut. Einige Optimierungen werd ich wohl noch vornehmen und auch die Bequemlichkeit verbessern. Dann gibts die Seite auch als Download.

Into the Forest – CoverGloobus Thema 0

Seit einiger Zeit verwende ich CoverGloobus zum Anzeigen des aktuell gespielten Liedes auf dem Desktop. Soweit klappt alles wunderbar, allerdings sind mir die mitgelieferten Themen viel zu groß, protzig und auffällig.

Ich mag es da eher schlichter. Daher habe ich mir das Aussehen selbst angepasst, was sich mit einer XML-Datei schnell und einfach realisieren lies.

Der Text ist zu 50% transparent und somit eher unauffällig. Hier kann das Thema heruntergeladen und einfach nach /usr/share/covergloobus/themes entpackt werden.

gelöschte Fotos von Speicherkarte wiederherstellen 0

Gestern Abend war ich als Fotograf auf eine Veranstaltung eingeladen. Natürlich habe ich viel geknipst und wollte die Ergebnisse heute am PC bearbeiten. Dabei kam mir schon beim Kopieren des Ordners seltsam vor, dass ich um 50 Fotos weniger kopieren konnte, als ich gestern gemacht hatte. Eine Kontrolle ergab, dass tatsächlich einige Fotos fehlten, die ich gestern ohne weiteres auf der Kamera ansehen konnte. Wie es das Glück so wollte, waren es noch dazu genau die wichtigen Gruppenfotos der Hauptakteure.

Ich vermute nun, dass entweder die Karte einen Defekt hat, oder ich die Kamera unabsichtlich in der Kameratasche eingeschaltet lies und beim Herumgehen die letzten 50 Fotos unglücklich gelöscht habe.

Zum Glück konnte ich diese unter Ubuntu sehr einfach wiederherstellen.

  • Zuerst hab ich mit dd sicherheitshalber ein Image meiner Speicherkarte gemacht – man weiß ja nie. Das kann je nach Größe der Karte eine ganze Weile dauern.
  • Danach hab ich mir foremost installiert und die JPG-Bilder aus der Image-Datei wiederherstellen lassen.

sudo apt-get install foremost

foremost jpg -o /Pfad/wo_die_Bilder_hin_sollen -i /Pfad_zur/Imagedatei

Die Wiederherstellung klappte recht gut und zuverlässig und so konnte auch der Foto-Auftrag (zum Glück) noch gut ausgeführt werden.

Kugelpanoramen mit Hugin und Gimp 1

Wie versprochen gibts heute eine Schnellanleitung zum Thema “Kugelpanoramen mit freier Software erstellen”. Verwendet werden die beiden Programme Hugin und Gimp.

Zuerst benötigt man natürlich das Bildmaterial. Hierzu hab ich für diese Anleitung schnell mit dem Fisheye-Objektiv vier Beispielbilder geknipst. Eines in jede Himmelsrichtung. Für meine eigenen Panoramen schieße ich normalerweise acht Fotos, das erleichtert das Zusammenfügen und verbessert meiner Meinung nach die Qualität des Ergebnisses. Der Einfachheit halber verwende ich heute vier Stück.

Für nachträgliche “Flickereien” ist es oft auch von Vorteil, wenn man den Boden und den Himmel zusätzlich abfotografiert. Hier können ruhig die Füße mit drauf sein, das stört nur selten.

Nun startet man Hugin (Anwendungen – Grafik – “Hugin – Panorama-Editor”), bleibt im Reiter “Assistent” und lädt unter Punkt 1 seine Bilder ins Programm (Mehrfachauswahl mit der Strg-Taste – Achtung: Boden und Himmel nicht einlesen!). Anschließend ist darauf zu achten unter Objektivtyp die Voreinstellung auf “Fischauge kreisförmig” zu ändern. Die Brennweite und der Formfaktor sollten im Normalfall aus den EXIF-Daten der Bilder automatisch ausgelesen werden.

Jetzt wechselt man in den Reiter “Beschnitt“. Hier einfach alle Fotos markieren (Strg-Taste) und anschließend mit der Maus im sichtbaren Foto den gewünschten Bildausschnitt wählen.

Hier ist darauf zu achten, dass auch der Flare am Bildrand nicht ausgewählt wird. Man kann ruhig etwas großzügiger beschneiden. Eventuell muss der Punkt “Auf Bildmitte (d, e) zentrieren” abgewählt werden um eine schöne Auswahl zu schaffen.

Zurück zum Reiter “Assistent” und unter Punkt 2 “Ausrichten” auswählen. Die Bilder werden nun anhand automatisch gefundener Kontrollpunkte zusammengefügt.

In der anschließenden Panorama-Vorschau muss der Punkt “Ziehen” ausgewählt werden. Achtung: Hier von den teilweise schlechten Farbübergängen nicht schrecken lassen – es handelt sich nur um eine Vorschau. Im tatsächlichen Ergebnis sieht es besser aus!

Außerdem muss unten links die Projektion auf “Fisheye” umgestellt werden. Dann kann das Bild “angefasst” werden und entlang der Mittellinie soweit nach oben gezogen werden, bis der schwarze Fleck in der Mitte ist.

Wenn der Schwarze Fleck wie gewünscht in der Mitte ist (von Verzerrungen usw. einfach nicht stören lassen) muss der Button “Einpassen” angeklickt werden.

Nun ist das Bild soweit eingepasst, dass alles darauf zu sehen ist und das gesamte Foto nur von Himmel und an den Ecken von Bodenresten umgeben ist. Um das Panorama nun endlich zu erstellen einfach die Vorschau schließen und im Reiter “Assistent” den Button 3 “Erstellen des Panoramas…” auswählen und einen Speicherort angeben. Dort werden jetzt einige Bilder erstellt, die nach Fertigstellung wieder automatisch gelöscht werden. Nun sollte nur noch das Panoramabild im Tif-Format übrig sein – allerdings mit einem hässlichen leeren Fleck in der Mitte und einem nicht sonderlich hübschen Himmel.

Hugin kann nun geschlossen werden – es beginnt das Feintuning in Gimp, weshalb wir die Panorama.tif nun dort laden. Widmen wir uns zuerst dem einfacheren Teil – der Himmel. Die besten Erfahrungen habe ich hier mit dem Freihand-Auswahl, dem Pflaster und dem Verwischen-Werkzeug gemacht.

Gute Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn man mit dem Freihand-Auswahl-Werkzeug schöne Teile vom Himmel ausschneidet und über die weniger schönen Teile legt. Die Übergänge müssen nicht 100% perfekt sein, ähnliche Farbtöne erleichtern jedoch die Bearbeitung.

Mit dem Verwischen-Werkzeug (gerne auf eine große Größe skalieren) können die harten Übergänge nun leicht verwischt werden bzw. gleich ganze Teile vom Boden aus dem Himmel gewischt werden.

So und zu guter Letzt nehmen wir uns noch dem fehlenden Bodenteil an. Auch dafür verwende ich gerne das Freihand-Auswahl-Werkzeug und kopiere umliegende Bodenteile die in die freie Fläche passen über die Leere. Mit dem Pflaster-Werkzeug können die Übergänge anschließend sehr gut und unauffällig korrigiert werden. Auch könnten hier Teilchen aus dem Boden bzw. Himmel Foto (wie anfangs erwähnt) gebraucht werden.

Fertig! :-) Nun kann nach Lust und Laune nachgeschärft, bearbeitet, wasauchimmer werden!

Ergebnis:

Und mit Effekten…

Viel Spaß!

Noch mehr Elementary-Icons 12

Vor einigen Tagen bin ich nun beinahe komplett (Docky ist nicht so mein Ding) auf den Elementary-Desktop umgestiegen. Hier nur kurz ein Bild, wie mein Desktop nun aussieht – der Umstieg an sich wurde bereits auf Linux und Ich sehr gut erklärt.

Nachdem ich bereits für Liferea ein Icon erstellt habe das zum beliebten Elementary-Desktop passt, habe ich heute noch ein paar mehr bebastelt und auch die Liferea Symbole noch einmal überarbeitet, sodass diese nun alle zu 100% den Design-Guidelines für monochrome Panel-Icons von Elementary entsprechen.

So gibt es jetzt etwas elegantere und feinere Liferea-Icons, ein Symbol für Dateioperationen durch Nautilus (Müll leeren, Dateien kopieren,…), ein Icon für Lernid, ein Symbol für die Stromversorgung via Steckdose (der Blitz war meiner Meinung nach etwas zu schmal im Vergleich zu den restlichen Icons) und ein schlichtes Symbol für Transmission, den Standard-BitTorrent-Client von Ubuntu.

Die Icons für Liferea müssen nach

/usr/share/liferea/pixmaps/

für Lernid nach

/usr/share/icons/hicolor/22×22/apps

für Transmission nach

/usr/share/icons/DEIN_THEME/apps/22

und für Nautilus und den Power-Manager nach

/usr/share/icons/DEIN_THEME/status/22

Sämtliche SVG-Dateien liegen diesmal bei. Somit können die Symbole auch für dunklere Panels leicht selbst erstellt werden.

Download: More Elementary

Auch an dieser Stelle nochmal der Aufruf: Sollte jemand wissen, wo die Panel-Icons für Shutter und VLC liegen: Bitte bei mir melden!

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