Archiv für März 2009

Shiki in the Mix 0

Freewar am Netbook? Pah! Unmöglich! Viel zu abartige Auflösung. Viel zu kleiner Display. Viel zu viel Gescrolle. Möp! Möglich! Ab heute jedenfalls. Abgesehen davon, dass ich niemals auf die Idee kommen würde auf einem Netbook exzessiv Freewar zu spielen, hab ich heute einen Style inklusive Frameset für Netbookspieler erstellt. Dieser Thread im Freewarforum zeigt, dass es diese seltene Rasse der Kleinaugenspieler wohl gibt und seitens Sotrax dringender Handlungsbedarf besteht. Wer den Meister kennt, der weiß jedoch, dass “dringender Handlungsbedarf” ein Begriff ist, der gerne mal auf Jahre ausgedehnt wird. In meiner unendlichen Güte (ich darf an dieser Stelle wieder an den Schreinbau und die mir gebührenden Huldigungen verweisen) hab ich mich des Problems angenommen und präsentiere voller übertriebenem Stolz nun eine (bisher inoffizielle) Lösung. Shiki Netbook!

bildschirmfoto_shiki_netbook1

Achtung: Diese Lösung wurde weder von den Betreibern von Freewar abgesegnet, noch wird eine Haftung für mögliche Schäden durch falsche Anwendung übernommen.

Getestet wurde Shiki Netbook auf einem Asus EeePC 901 (somit mit 9″ Display) und hab festgestellt, dass man damit sogar ohne Vollbild (F11) halbwegs brauchbar spielen kann und die Schnellzauber sichtbar sind. Die größten Änderungen sind die Verkleinerung des Chatbereichs samt Eingabe, die Verkleinerung des Menüs und ersetzen der schrecklich unformatierbaren Textlinks durch kleine Icons sowie die Beschneidung des Map-Frames um eine Bilderreihe. Dies war leider nur unten möglich. Außerdem wurden sämtliche Schriftgrößen verkleinert (7pt) – bei 1024×600 Pixel Auflösung aber noch gut lesbar. Shiki Netbook verwendet wie alle Shiki-Varianten die im Browser voreingestellte Standardschriftart und setzt zur korrekten Darstellung einen mindestens Version 3.0 Firefox voraus. Theoretisch sollte der Style auch auf anderen CSS3-kompatiblen Browsern laufen. Geändert werden kann die Schrift unter Bearbeiten – Einstellungen – Inhalt. Ich verwende Liberation Sans Größe 16.

Bereits in der unbearbeiteten Variante erzielt man mit Shiki Desktop spielbare aber eher wenig brauchbare Ergebnisse, da es nicht möglich ist die Kartenbilder via CSS zu verkleinern. Daher empfiehlt sich die Verwendung des mitgelieferten Framesets das die standardmäßige Frameaufteilung in Freewar für Netbook-Displays optimiert. Dieses Frameset muss jedoch auf die jeweilige Welt angepasst werden.

bildschirmfoto_shiki_netbook_ersetzen1Dazu öffnet man die Datei “netbook.htm” im Shiki-Ornder mit einem Editor seines Vertrauens. Hier sucht man nun nach “SERVERIP” und ersetzt diese durch die IP-Adresse der jeweiligen Welt. Wie man die IP herausfindet? Einfach freewar.de öffnen, auf die Anmeldung zur gewünschten Welt klicken und schon steht in der Adresszeile die IP (ja, das ist diese Nummernfolge mit den Punkten dazwischen). Ein Beispiel? Gerne. Für Welt 2 steht im Adressfeld

http://213.239.200.71/freewar/

somit wäre die IP für Welt 2 die 213.239.200.71. Wenn man alles richtig gemacht hat, müsste man die “SERVERIP” neun mal ersetzt haben. Und wie verwendet man das Frameset nun? Auch das ist relativ einfach. Man logt sich wie gewohnt in der Welt ein, ändert (sofern noch nicht geschehen) den Style auf Shiki Netbook (der Shiki-Ordner kann lokal gespeichert oder auf einen Webserver hochgeladen sein) und tippt in die Adresszeile den Pfad zum Frameset ein.

bildschirmfoto_shiki_netbook_adresse1Auch hier ein Beispiel: Angenommen man hat den Shiki Netbook-Ordner auf www.24monkeys.net hochgeladen, dann wäre der einzugebende Pfad:

http://www.24monkeys.net/shiki_netbook/netbook.htm

Nun wird das bereits geöffnete Freewar-Fenster/Tab überschrieben und die Frames an das Display angepasst. Wichtig ist, dass das ursprüngliche Freewar-Fenster entweder automatisch überschrieben wird oder nun manuell geschlossen. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht das Spiel im Browser und nicht als Popup zu starten. Den Pfad zum Frameset kann man natürlich auch gleich als Lesezeichen speichern, sodass er nicht jedesmal händisch eingetippt werden muss.

Wie immer gilt: Der Style darf nach Lust und Laune verändert werden. Gerade für Notebooks mit kleineren Displays (< 15″) empfehle ich eine Erhöhung der Schriftröße auf 8 oder 9pt. Eventuell kann auf Notebooks sogar schon das Frameset weggelassen werden. Mit “Suchen und ersetzten” ist das möglich ohne sich ewig durch die CSS-Datei zu wühlen. So – nun aber die Datei.

Die Menschen sind böse! Alle! Innendrin! Vielleicht… 5

Habt ihr in letzter Zeit beim Herumschlendern in der Stadt, beim Autofahren oder in der Arbeit die anderen Menschen beobachtet? Mir ist da heute etwas aufgefallen und seitdem hab ich etwas genauer darauf geachtet. Grimmige Gesichter! Es ist wirklich erstaunlich erschreckend wie viele Menschen herumlaufen und einen “böse” anschauen. Liegt das an mir? Verstört es die Leute, wenn ich sie anlächle, anstatt ihnen einen durch tiefe Stirnfurchen unterstützten ernsten Blick zuwerfe. Versucht es mal. Beobachtet beim Autofahren (natürlich auch immer schön auf den Verkehr achten) den Gegenverkehr. Schaut in die Autos. Schaut in die Gesichter. Ist das Konzentration? Kann sein – was ist es dann aber beim Spazierengehen in der Stadt? Sind die Leute einfach zu sehr in Gedanken versunken? Bilde ich mir das nur ein? Heute sind mir jedenfalls nicht viele Menschen begegnet, die auch mir ein Lächeln geschenkt haben. Liegt das vielleicht am Wetter? Heute war der Wind kalt und es hat geregnet. Seid ihr eigentlich auch so? Will man sich in der Öffentlichkeit eher unnahbar als natürlich geben? Spiegelt das eine allgemeine Unzufriedenheit wieder? Haben sich Außerirdische schon unsere Körper einverleibt? Ist die neue Regierung daran schuld? Stecken die Illuminati dahinter? Fragen über Fragen. Huh! Mit diesem Post hab ich wohl auch meinen eigenen “Wieviele Fragezeichen passen in einen Artikel”-Rekord übertroffen. Ich finde ja, dass wir alle mehr singen und gut drauf sein sollten…

Freewar umgestylt – Lad.. mich.. runter! 2

shiki1Sehet und staunet! Wie immer hab ich auch diesmal (zwar mit einigen Tagen Verzögerung, aber immerhin) wieder meinen Freewar-Style an meinen Desktop-Style (Shiki Wise) angepasst. Eigentlich spiel ich ja nichtmal mehr Freewar. Naja.. ab und zu schau ich schon noch rein, aber als aktiven Spieler würd ich mich nun nicht gerade bezeichnen, da es meist gerade zum überladenen Lager leeren reicht. Der Style ist (ja ich weiß – schön langsam wirds langweilig) wie immer an meinen Desktop angepasst. Wems nicht passt, der soll einfach daran rumspielen. Ich hab ihn wie gewohnt sehr gut auskommentiert, so dass alles klar sein sollte. Diesmal ist das Ergebnis meiner Veränderungen etwas dunkler als gewohnt ausgefallen. Wobei.. durch das Grün ja eigentlich nicht. Ach egal! Eine optimale Anzeige wird man in einem IE 6 wohl nicht erreichen, dafür sieht der Style im 3er Firefox und in neueren Operas und Chromes perfekt aus.

Ausgerutscht, gefallen und weg… 0

bildschirmfoto-gwibber1Gwibber. Was? Ja richtig, ich teste Software, dessen Name nach schlabberigem Pudding klingt. Gwibber ist ein Microblogging-Client (ihr wisst schon… Microblogging… Twitter, Idendi.ca, usw.). Derzeit werden die bekanntesten Anbieter unterstützt. Wozu braucht man sowas? Gute Frage. Eigentlich bin ich nur zufällig darüber gestolpert und dann doch hängengeblieben. Auf den ersten Blick sieht es verlockend aus, mit nur einer Eingabe die Statusmeldungen bei zig Anbietern zu verändern, mit nur einem Programm alle Statusänderungen von Freunden zu überwachen oder darauf zu antworten. Auf den zweiten Blick merkt man aber doch, dass etwas fehlt. So bietet zB gerade Facebook weit mehr Funktionen als der Client importiert/als ich mit dem Client nutzen kann. Mit Jaiku gabs Importprobleme und auch Flickr sah nicht gerade aufregend aus. Die RSS-Feeds sind zwar nett, aber bei einer größeren Menge an Abos ziemlich unbrauchbar. Da ist mir der Google Reader doch lieber… Langer Rede kurzer Sinn: Gwibber ist wieder weg. Statusupdates kann auch Gnome-Do und Facebook, Flickr und Digg werden weiterhin im Browser aufgerufen.

Ein Jackalope auf Isobel drauf… 2

isobel_green1Sehet, staunet und huldigt mir! Baut mir einen Schrein, bringt mir Opfergaben (Essen und Bier) und tanzt den Ententanz mit mir! Ich habs geschafft und erfolgreich auf Jaunty geupgradet. Uaaahh! Gruselig. Das neue GDM-Theme mein ich. Und dann das Wallpaper. Gewöhnungsbedürftig und im Vergleich zu Intrepid eindeutig ein Rückschritt. Aber – hahaha – Ubuntu ist zum Glück ja anpassbar. Wieder einmal hab ich haufenweise Lorbeeren für den Herrn Langner. Ich war so frei und hab mir sein wunderhübsches Gnome-Aussehen (Shiki) abgeschaut., denn eine Augenweide ists definitiv. Nun läuft das Fabelwesen bereits seit einer Woche auf meiner Isobel (mit Ext3 übrigens) und das überaus stabil und schnell. Meiner Meinung nach (bis auf die aktuellen 3D-ATI-Probleme) könnte es die bisher beste Version werden. Nachdem ich nun schon einen Screenshot gepostet habe und somit bei einigen bestimmt die Neugier geweckt (Harrr, ich liebe es!) hab gibts natürlich auch noch eine Liste der verwendeten Programme und Goodies.

  • Büro: Alexandria, Evolution, OpenOffice, Google Calendar, Wörterbuch
  • Grafik: Agave, Cheese, F-Spot, Gimp, Huginn, Inkscape, Ufraw, X-Sane
  • Internet: Betrachter für entfernte Desktops, Ekiga, Empathy, Firefox, Google Reader, Google Earth, Pidgin, Prism, Skype, Transmission
  • Spiele: DosBox, FreeCiv, FreeCol, World of Goo
  • Systemwerkzeuge: CD/DVD Creator, Ubuntu Customization Kit, Ubuntu Tweak
  • Unterhaltungsmedien: CDs auslesen, Audiorecorder, Brasero, Rhythmbox, Totem, VLC
  • Zubehör: Standard + Getting Things Gnome!
  • Firefox Addons: Adblock Plus, FireFTP, Tab Mix Plus, Tiny Menu aktiviert und die Ubuntu Firefox Modifications deaktiviert
  • Pidgin-Plugins: Benachrichtigung, Buddy List Options, Evolution Integration, Extended Preferences, Gesprächsfarben, libnotify Popups, Markierungslinie, Mitschnittsbetrachter, Nachrichten-Zeitstempel-Formate, Pidgin GTK+ Themenkontrolle, Twittgin, Verlauf, pidgin-facebook, pidgin-microblogging, pidgin-skype
  • Gnome: Theme Shiki Colors, Icons Gnome-Colors, Wallpaper aus dem gnome-wallpapers Paket
  • Schriftarten: Liberation Sans, Größe 9 | Konsole: DejaVu Sans Mono Book 8 | Glättung mittels Subpixel (LCDs) und zusätzlich eine .fonts.conf Datei im Homeverzeichnis mit folgendem Inhalt<?xml version="1.0"?>
    <!DOCTYPE fontconfig SYSTEM "fonts.dtd">
    <fontconfig>
    <match target="font">
    <edit name="autohint" mode="assign">
    <bool>true</bool>
    </edit>
    </match>
    </fontconfig>

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