Über den winzig
Irgendwann und irgendwo (in einem fernen oder in diesem Land) formte die Hand des großen Waldgottes ein beeindruckendes Wesen. Es war nicht sonderlich groß, doch es war unsagbar weise, unglaublich schön und hatte einen roten, struppigen Bart. Er war so begeistert von seinem Werkt, dass er es eines Nachts unter einem klaren Sternenhimmel zum Leben erweckte. Das Wesen begann sein Leben zu leben, ging zur Schule und schon bald war es weithin als der winzig bekannt. Dieser winzig wusste, dass er zu weitaus Größerem berufen war und so schloss er die Schule ab, leistete seinen Militärdienst und wurde Banker. Banker?! Banker! (Das sind diejenigen welchen, die in Anzug und Krawatte herumlaufen und nicht die, mit den struppigen, bunten Irokesenfrisuren. Die schreibt man nämlich auch anders.) Gut, das mag nun nicht unbedingt das “Größere” sein, von dem eben die Rede war, aber es war sein Weg und es ist ja auch noch Zeit…
Er entwickelte ein außergewöhnliches Interesse an Computern und einem Netz, das diese verband, doch er blieb auch auf ewig der Natur und schönen Worten verbunden.
So oder ähnlich gestaltet sich mein bisheriges Leben ;-)
Und zum Schluss noch ein Foto (das auf weißem Hintergrund besser aussieht):
